Puma

Fast-Fashion Reversed. Seit über 50 Jahren treibt sich der PUMA Suede regelmäßig dort rum, wo Geschichte geschrieben wird. Einer der eindrucksvollsten Momente der Olympiageschichte? Der Sneaker war dabei. Die ersten Tage des Sneakerkults in der NBA? Die Geburtsstunde des Hip-Hop? Alles in entspannter Begleitung des PUMA Suede. Alterserscheinung treten dennoch niemals auf. Sein zurückhaltender Look macht den PUMA Suede zur Allzweckwaffe. Der Hang zur Metamorphose mit Sinn für die eigenen Wurzeln rücken ihn in den Fokus von Streetwear und Popkultur.

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Der PUMA Suede

Als die Hymne ertönte, blickte kaum einer auf die Sneaker, die doch eigentlich einen ungewohnten Platz eingenommen hatten. Statt ihre PUMA Suedes überzustreifen, hatten Tommie Smith und John Carlos die Sneaker auf dem Siegerpodest platziert. Ein Randaspekt. Denn als nach dem 200-Meter-Finale der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko City die US-amerikanische Hymne erklang, senkten sowohl der Gold- als auch der Bronzemedaillengewinner den Kopf. Sie reckten einen Arm in die Höhe und ballten ihre in einen schwarzen Handschuh gehüllte Hand zur Faust. Ein stiller Protest gegen Menschenrechtsverletzungen weltweit. Ein eindrucksvoller Protest gegen die Misshandlung, Kriminalisierung und Marginalisierung der schwarzen Bevölkerung in den USA.

Soeben war die Welt Zeuge des wohl einprägsamsten Protests der Sportgeschichte geworden. Mittendrin: der PUMA Suede. Gewissermaßen, wenn auch nur am Rande, war er damit Teil einer Bewegung geworden. Einer wesentlich wichtigeren als jene, die PUMA bei der Präsentation seines neuen Sneakers im Sinn gehabt hatte. Eine Art Revolution hatte die Brand jedoch tatsächlich im Sinn. Allerdings eher eine optische, modische, materielle: Um mit adidas und Converse zu konkurrieren, seinen Platz in der Streetwear zu finden, stattete PUMA den Suede mit einer dicken Gummisohle, vor allem aber mit einem völlig neuen Upper aus. Statt des damals allgegenwärtigen Glattleders und Canvas verwendete die Brand raues Wildleder. Suede. Der Taufname als Evolutionsplakette.

Der Sport selbst trat da zunächst in den Hintergrund. Aber nur, um in den frühen 1970ern dank eines Sportlers mit der Fashionwelt zu verschmelzen. Walt "Clyde" Frazier galt damals nicht nur als einer besten Basketballer der NBA. Er spielte zudem bei den New York Knicks und verdingte sich nebenbei als Stilikone. Ein Fedora als Markenzeichen. Pelzmäntel. Maßanzüge. Frazier brachte Fashion aufs Paket und nahm PUMA ab 1973 gleich mit. Was als Brandambassador begann, gipfelte wenig später im ersten echten Signature-Sneaker der NBA-Geschichte. Walt Frazier bekam seinen eignen Schuh. Als Basis diente der Suede, als zusätzliche Inspiration der Basketball. Aus dem ikonischen Suede entstand der PUMA Clyde.

Nahezu zeitgleich experimentierte DJ Kool Herc auf der Geburtstagsfeier seiner Schwester an zwei Plattentellern. Die Gäste wollten zu den Instrumentals, zu den Breaks tanzen. Also verfrachtete Herc sie in die Endlosschleife. Ein Beat entstand. Beat-, Break- oder kurz B-Boys tanzten, Hip Hop war geboren. Und da New York während dieser Zeit eine enge Verbindung zu seinen Knicks allgemein, zu Walt Frazier im Speziellen pflegte, glitten auch Clyde und PUMA Suede übers Parkett. Ohne sich in den Vordergrund zu drängen, war der Sneaker erneut mittendrin, und prägte die Breakdance-Szene über die folgenden Jahre. Es folgten Skater, später Fashion-Szene und Popkultur. Superstar Rihanna trägt den PUMA Suede und designte sogar ihre eigene Specialedition. Mit Meek Mill hat der Sneaker mittlerweile außerdem seinen eigenen Botschafter – und das Aufmerksamkeitsdefizit damit längst hinter sich gelassen.

Merkmale des PUMA Suede

Das Upper als sprichwörtliches Markenzeichen. Suede. Feines und dennoch robustes Wildleder. Die Trennlinie zu anderen Brands. So hatte es PUMA zur Einführung des Suede angedacht. So funktionierte es. Das Upper bleibt bis heute eines der herausstechendsten Merkmale des Kult-Schuhs, teilt sich diesen Status allerdings mit der Außensohle. In den späten 1960ern war das dicke Gummi eine Besonderheit, heute unterstreicht es den Legendenstatus. Hinzu kommt das cleane Design des Sneakers. PUMAs Formstrip gehört natürlich dazu. Ansonsten dominieren Zurückhaltung und Eleganz. So viel Eleganz, dass sogar Karl Lagerfeld in den Sneaker hineinglitt.

Zum Anfang der Historie kehrst Du mit dem PUMA Suede Classic zurück. Dessen Design orientiert sich am Urmodell. Hinzu kommen Specialeditions in Kooperation mit Labels wie Diamond Supply oder The Hundreds. Damen bekommen außerdem spezielle PUMA Suede-Versionen. Einige besitzen ein dickeres Plateau unter dem Suede-Upper, andere wie der Bow Varsity tragen an der Ferse eine dicke Schleife. Der Suede Notch treibt den Minimalismus wiederum mit monochromem Look auf die Spitze, während Dir der Mid 68 eine Midcut-Variante des Originals liefert.

Keyfacts zum PUMA Suede

  • (Originaler) Name: PUMA Suede
  • Erster Release: 1968
  • Erster Colorway: Royal Sapphire Blue
  • Designer: -
  • Preisspanne: circa 40 bis 70 €

Wie kann man den PUMA Suede kombinieren

Rihanna verpasste einem relaxten Sommerkleid mithilfe des PUMA Suede das gebührende Finnish. Ebenso gut funktioniert die der PUMA Suede in Kombination mit weit geschnittener oder Used-Jeans und lockerem Mantel. Auch zum Rock, zur Short oder Chino kannst Du den Sneaker tragen. Sowohl für Damen als auch für Herren sind die PUMA Suede Kombinationsmöglichkeiten nahezu grenzenlos. Türöffner spielt das minimalistische Design, das den Hoodie ebenso aufwertet, wie das entspannte Shirt, das mit der Jeansjacke ebenso harmoniert wie mit der Lederjacke.

Der PUMA Suede bei Keller x

Über 50 Jahre. Eine lange Zeit. Unzählige Entwicklungsmöglichkeiten, die auch unsere PUMA Suede Angebote widerspiegeln. Auf diesen einen, einzigen PUMA Suede musst und sollst Du Dich also auch im Keller x PUMA Suede Sale nicht festlegen. Egal ob monochrome Colorways in elegantem Weiß, den Mid 68 oder den Classic, der sich intensiv an der Originalsilhouette orientiert oder weitere Modelle – ganz entspannt bestellst Du bei Keller x den PUMA Suede online.